06 Jun

Rückblick Gebetswochenende 24.-26. Mai


Eine Teilnehmerin vom Praystation Weekend vom 24.-26. Mai 2019 schreibt:
„Neu erdacht und viel beworben. Aber was kann man sich denn eigentlich darunter vorstellen? Kurz gesagt: Es war ein intensives Wochenende an einem Ort, an dem die Zeit nicht zu rennen scheint. Zumindest nicht zu schnell, um mit ihr Schritt halten zu können.
Denn wir durften für eine kleine Zeit Abstand nehmen, von der Hektik und allen Verpflichtungen, die uns zu Hause so oft umgeben. Die Bruderschaft in Liemehna bei Leipzig war für diese Art von Wochenende der perfekte Ort. Umgeben von Feldern mitten in einem kleinen Dörfchen konnten wir den Alltag hinter uns lassen und uns einlassen auf das, was Gott für jeden von uns ganz persönlich vorbereitet hatte. Als kleine Gruppe von elf Leuten haben wir unseren ganz eigenen Tagesrhythmus gefunden. Nachdem wir uns mit Brot, Wein und ausgiebigem Frühstück für den Tag gestärkt hatten, haben wir uns, mal gemeinsam, mal ganz alleine auf die Suche nach Gott gemacht. Nach seiner Ruhe und Frieden. Denn das ist mit einem Kopf voller Gedanken gar nicht so einfach. Aber kleine Stille-Übungen und Andachten haben uns geholfen, uns auszurichten, auf Gott und das, was IHM für UNS gerade auf dem Herzen liegt. Wir haben sein Wort und seine Welt durchstreift, mit einem offenen Herzen und der Sehnsucht nach Begegnungen mit ihm. Jeder auf seine Art und Weise. Und wir durften erleben, wie er jeden von uns sieht und sich freut, wenn wir Begegnungen mit ihm suchen. In Gesprächen und Gebeten, Andachten und Liedern oder seiner wunderbaren Schöpfung, hat er uns seine Liebe und gezeigt, Antworten gegeben und Befreiung geschenkt.
Diese Zeiten der Begegnung mit unserem Vater im Himmel sind ein solcher Schatz. Aber auch die Zeit miteinander. So durften wir erleben, wie wir als kleine Gruppe in kurzer Zeit einander offen und ehrlich begegnen konnten und uns mit gegenseitigem Ermutigen und Segen wieder verabschiedeten. Jeder neu erfüllt und gestärkt, für das was kommt. Und neu ermutigt sich aufzumachen, Stille von ganzem Herzen zu suchen. Denn darin liegt unsere Kraft: Dass wir still sind und Gott erkennen. Er möchte unsere Zuflucht sein. Und diese Zuflucht brauchen wir so sehr, in allem was uns bewegt.“